monomodul

Raum für Kunst, Aachen, 2011

Raum für Kunst, Aachen, 2011


Raum für Kunst, Aachen, 2011


Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen, 2012



" (...)
Da das gemalte Bild nach dem Auftauchen der ersten leeren Leinwände als abgeschlossene Entwicklung betrachtet wird, können – folgte man dieser Logik - alle heutigen Bilder im Grunde nur sentimentale, melancholische oder ironische Bildsimulationen sein. In der Tat ist eine große Zahl von Bildern, die in den verschiedensten Aneignungsverfahren von Appropriation bis Zitat entstehen, genau so gemeint. Bei genauer Betrachtung wird aber schnell deutlich, dass die fein geschliffenen und abgeschabten Bildoberflächen von Pedro Boese weniger von Distanz als von großer Nähe zur Malerei und dem Ringen darum erzählen, der Fläche neue Dimensionen einzuschreiben. Insofern könnte man den körperlichen Einsatz, der mit den Eingriffen auf den Bildplatten verbunden ist, auch als psychologisch motivierten Versuch interpretieren, sich dem Klammergriff der Geschichte zu entziehen. (...) "

Essay von Susanne Prinz erschienen im Katalog der Einzelausstellung "monomodul", Raum für Kunst, Aachen 2011